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Epilepsie

Das Thema Epilepsie hat in meinem Leben einen großen Stellenwert, seitdem ich einen Hund aus dem Tierschutz habe, der Epilepsie hat.

Natürlich habe ich mich zunächst eingehend mit dieser Krankheit beschäftigt, um für mich herauszufinden, welche Therapieart bei meinem Hund erfolgen soll. Da ich als Tierpsychologin und Tierhomöopathin die alternativen Heilmethoden präferiere, war für mich schnell klar, nicht den herkömmlichen Weg mit Antiepileptika einzuschlagen. Die möglichen Nebenwirkungen durch die Einnahme dieser Chemikalien und die ruhigstellende Wirkung die diese Präparate auf die Persönlichkeit meines Hundes haben, erschienen mir schlimmer als der epileptische Anfall selbst.

Meine Recherche zum Thema Epilepsie lies mich herausfinden, dass es zwei Arten von Epilepsie gibt. Zum einen gibt es die primäre, auch genetisch/erblich bedingte Epilepsie genannt, und zum zweiten die sekundäre -erworbene- Epilepsie. Das Resultat ist jedoch identisch. Der Anfall löst beim Tier Krämpfe aus. Je nach Tier wird ein Strampeln/Rudern der Beine und eventuell des Kopfes ausgelöst. Es kann zum Urinieren und/oder Koten kommen. Das Tier speichelt stark und leidet unter Bewusstseinsstörungen. Die Rekonvaleszenzzeit (Genesungszeit) des Tieres variiert je nach Dauer und Stärke des Anfalls (Abhängigkeit vom Schweregrad der Epilepsie).

Epilepsie ist eine Funktionsstörung im zentralen Nervensystem. Wodurch sie jedoch ausgelöst wird, ist noch nicht gänzlich erforscht. Sie tritt das erste Mal zwischen dem ersten und fünften Lebensjahr auf. Die sekundäre Epilepsie kann beispielsweise durch Stoffwechselerkrankungen, erlebte Traumata, Blutzucker- oder Kalziummangel ausgelöst werden. Der erste Anfall tritt hier vor dem ersten und nach dem fünften Lebensjahr auf. Die herkömmliche Medizin therapiert mit verschiedenen Antiepileptika, die beim Tier zu Leber- und Nierenfunktionsstörungen führen können. Manche Tiere sprechen gar nicht auf diese Mittel an oder die Dosis muss regelmäßig erhöht werden. Aufgrund der sedativen Wirkung des Antiepileptikums sind sie nur noch ein Schatten ihrer früheren Persönlichkeit.

Wegen dieser zuvor aufgeführten Informationen über antiepileptische Mittel und weil ich einige Hunde und Katzen kenne, die mit diesen herkömmlichen Mitteln therapiert werden, habe ich mich für die homöopathische Behandlung meines Hundes entschieden.

Ich habe eine 4-Phasen-Therapie für meinen Hund ausgearbeitet, die erstens aus einer Traumaauflösung mittels einer homöopathischen Hochpotenz besteht sowie zweitens einer Konstitutionsmitteltherapie. Jedes Lebewesen wird durch ein homöopathisches Konstitutionsmittel charakterisiert. Vereinfacht gesagt bedeutet das, dass das Konstitutionsmittel die Psyche des Individuums aufzeigt. In der dritten Phase findet die Stoffwechselentgiftung statt und in der vierten Phase bekommt mein Hund homöopathische (potenzierte) Mittel verabreicht, die im Urzustand Epilepsie auslösen können.

Die Therapie verläuft sehr erfolgreich. Der Abstand zwischen den einzelnen Anfällen hat sich auf ein halbes Jahr verlängert und die Dauer des Anfalls beträgt nun nur noch 5 Minuten. Vorher dauerten seine Anfälle zwischen 15 und 20 Minuten.

Der Verlauf der alternativen Epilepsietherapie ist dahingehend, dass die Abstände zwischen den Anfällen immer länger werden, um sich dann komplett einzustellen.

Ich kann nur jedem Halter eines epileptischen Tieres empfehlen, es mit alternativen Heilmitteln zu versuchen, da diese Therapie an die Ursache der Epilepsie geht und diese austherapiert. Bei der Schulmedizin werden lediglich die Symptome unterdrückt. Die alternative Therapie, die auf diverse Therapieformen wie beispielsweise, Homöopathie, Bachblüten, Phytotherapie, etc. basiert, muss individuell auf das Tier zugeschnitten sein, da jedes Tier seine eigene Krankheitsgeschichte hat.