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Meine Philosophie bezüglich Hunde- und Katzenerziehung

Die wichtigste Grundlage meiner Arbeit ist meine Tierliebe und mein Verständnis für die Bedürfnisse der Tiere, nicht zuletzt gewachsen aus jahrelangem Zusammenleben mit den unterschiedlichsten Kleintieren, hauptsächlich jedoch mit Hunden und Katzen. Daraus entstand meine Philosophie, in keiner Weise körperliche Gewalt bei der Erziehung der Tiere anzuwenden, sondern den Hund mittels positiver Verstärkung und die Katze durch Umkonditionierung zu trainieren. Diese Erziehungsmethoden sind zwar unter Umständen langwieriger, aber auf die Dauer effektiver und sowohl für Tierhalter, als auch für Ihr Tier angenehmer.


 
  Hund

Der Hund (canis familiaris) ist ein Landraubtier und stammt vom Wolf ab. Der Wolf (canis lupus) lebt in Rudeln und ist in festen Strukturen eingebunden. Dieser Aspekt ist bei der Hundeerziehung sehr wichtig, denn auch in der Lebensgemeinschaft mit uns braucht der Hund feste Regeln.

Diese Regeln sollten jedoch nicht durch Gewalt (z.B. durch Schläge, Elektroschock- und Stachelhalsbänder) untermauert werden, sondern man sollte den Hund durch positive Bekräftigung (instrumentelle Konditionierung) / Lernen am Erfolg (Motivation) seines Tuns zum gewünschten Ziel führen. Dem Hund müssen dennoch feste Grenzen gesetzt werden und vor allem müssen diese Grenzen konsequent eingehalten werden.


 
 

Um das Verhalten des Hundes zu verstehen, muss man seine komplexe Sprache (Körpersprache, Lautsprache, geruchliche Kommunikation) beherrschen. Verhaltensauffälligkeiten beim Hund entstehen z.B. aufgrund falscher Erwartungshaltung durch den Menschen, fehlerhafte Haltungsbedingungen des Hundes, Versachlichung, Überzüchtung, etc. Durch Gewalteinwirkungen bei der Erziehung des Hundes wird nichts erreicht, außer Vertrauensverlust und Beschwichtigungsverhalten (calming signals). Wichtig ist es, seinen Hund zu beobachten, um daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen. Dazu gehört, die Erkenntnisse über die neuesten Entwicklungen der Verhaltensbiologie und Ethologie bei der Erziehung richtig umzusetzen.

Ein weiteres Problem bei der Hundehaltung ist durch die neue Hundeverordnung, die am 06.07.2000 in Kraft getreten ist, entstanden. Die Hundebesitzer müssen seitdem bestimmte Auflagen erfüllen, um Hunde problemlos halten zu können. Schlägt der Hund durch falsche oder schlechte Erziehung über die Strenge, hat das fatale Konsequenzen für den Hundebesitzer. Daraus resultieren vermehrt Maulkorbzwang, Leinenzwang, Geldstrafen und Kosten für die Erteilung eines Führungszeugnisses, welches Pflicht für sogenannte Anlage-Hunde und verhaltensauffällige Hunde ist.

 
  Katze

Über 7 Mio. Katzen leben in deutschen Haushalten. Somit steht die Katze an erster Stelle (noch vor dem Hund) als Lieblingshaustier der Deutschen. Die Katze (felis silvestris lybica) ist ein sehr eigenwilliges und unabhängiges Geschöpf. Bei ihr weiß man jedoch nicht genau, wann und ob sie vom Menschen domestiziert wurde oder ob sie sich freiwillig dem Menschen anschloss.

Es wird immer wieder behauptet, Katzen seien unberechenbar, weil sie manchmal „ohne Grund“ angreifen. Katzen tun jedoch nichts ohne Grund und wenn sie einfach nur in Ruhe gelassen werden wollen. Würde man die Körpersignale der Katze kennen, wüsste man, dass die Katze vorher diesbezüglich Signale setzt. Daher ist es auch hier wichtig, die Ethologie und Verhaltensentwicklungshistorie der Katze zu kennen. Ferner wird auch behauptet, dass Katzen nicht erziehbar wären, was jedoch nur bedingt stimmt.
 
 

Sie ist nur anders erziehbar als der Hund. Katzen können im Gegensatz zu Hunden nicht durch positive Bekräftigung therapiert werden, sondern hier gibt es alternative Therapieformen wie beispielsweise:

  • Desensibilisierungstherapie
  • Um- und Gegenkonditionierungstherapie
  • Aversionstherapie
  • Reizüberflutungstherapie
  • Spieltherapie
  • Milieusanierungstherapie.

  Meine Aufgabe ist es, in Zusammenarbeit mit Ihnen, Fehlverhalten bzw. Probleme im Zusammenleben zu analysieren und zu   korrigieren.

   Ich therapiere in dem gewohnten Umfeld der Tiere, das heißt, ich komme zum Patienten nach Hause. Es macht wenig Sinn,
    den Hund oder die Katze in einer fremden Umgebung zu beobachten, zu analysieren und zu therapieren, da das Tier sich dort      anders verhält als in gewohnter Weise.